Nadja Engel
LOLA, ein Schutzengel
für alle Menschenkinder


Das „Lolaprojekt“ ist ein spezielles Programm für Kinder im schulfähigen Alter. „Lola“ entstand durch jahrelange Projekt - Arbeit an einer Berliner Grundschule. Nadja Engel arbeitete dort mit clownesken Mitteln mit den Schülerinnen und Schülern. Die Arbeit bestand hauptsächlich zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein...und mit Erfolg das Richtige zu tun...manchmal war das Richtige...eine Umarmung oder einfach nur da zu Sein...zu zuhören...wenn ein Kind Bedarf hatte einfach nur zu erzählen...mit Tellern zu jonglieren...zu zaubern oder einfach gar nichts zu machen. Lolas Zielgruppe sind die Kinder im Grundschulalter, der 1. bis 4. Klasse, die auf dem Weg sind -  zu suchen und zu finden. Kinder, die lernen wollen, aber noch nicht wissen wo es lang geht. Die lernen, in einer Klasse beispielsweise eine Unterrichtsstunde nebeneinander, in Ruhe zu sitzen...zu rechnen, zu schreiben und sich an Regeln zu halten.  Lola ist ein Schutzengel. Sie kann fliegen, weil sie sich selbst nicht so schwer nimmt. Mit Lola können die Kinder lernen, sich in vielen Situationen zu bewähren. Lola wohnt zwar im 7. Himmel, aber sie erdet sich immer wieder neu, in dem sie auf die Erde fliegt und Kindern hilft, die es alleine beispielsweise noch nicht so gut vermögen. Lola schult die PHANTASIE. „ Phantasie ist wichtiger als Wissen, den Wissen ist begrenzt“ - stellte schon Albert Einstein fest.

Die Lolageschichten können gemeinsam als erste Vorlesegeschichten für Eltern und Kinder genutzt werden. Lehrer und Erzieher haben die Möglichkeiten in der Schule die Konzentration durch gemeinsames Hören der CD zu schulen. Mit den Kindern über Lolas erlebte Situationen zu sprechen. Mit den Kindern über „ihre Gefühle zu sprechen“... Über ihre Freuden und Ängste, Über ihre Träume. LOLA fördert das Einfühlungsvermögen bei den Kindern. Die EMPATHIE! Denn es kommt nicht nur darauf an besonders kluge, flexible, widerstandsfähige und begabte Kinder zu fördern. Dafür gibt es schon spezielle Förderungen, Privatschulen etc...LOLA möchte - im großen Miteinander und manchmal auch Durcheinander – das Mitgefühl wecken...Für sich selbst, aber auch für die anderen Kinder, für die Freunde, aber auch für die stillen und lauten Kinder...die nicht mehr reden können...über ihre Angst, über ihren Kummer, über zu Hause...über ihre Sorgen, über Mamas Sorgen...darüber das der Papa weggezogen ist und das Geld jetzt nicht mehr reicht. Das Lolaprojekt regt die Kinder dazu an, Vergleiche zu ziehen, Anderen zu zuhören. Das eigene Herz zu spüren und wieder zu öffnen. Wie schon Saint Exupéry weise feststellte: „man sieht nur mit dem Herzen gut“! Auch die eigenen Intuition zu wecken. Viele Kinder sind oft schon einem sehr hohem Druck und Konfliktfeld ausgesetzt. Sie sind vom Geldbeutel ihrer Eltern abhängig, was die Freizeit angeht. Sie tragen eine riesige Last und können nicht darüber reden, geschweige denn weinen. Viele Kinder spüren sich nur noch, wenn sie einen Schlag bekommen. Das tut dann weh. Sie lernen zurück zu schlagen...der Stärkere siegt...und ihre Gefühle werden allmählich vergraben.

Lolas Memory-Bilder zum Beispiel sprechen die Seele der Kinder an. Über Bilder können sie versuchen, sich zu erinnern - über ihre eigenen Gefühle zu sprechen.

Es können Spiele entwickelt werden. Die Kinder können sich vorstellen, selber ein Schutzengel zu sein...wem würden sie helfen? Wem würden sie – wenn sie könnten – einen Schutzengel senden? Oma im Pflegeheim, Frau Schmidt von nebenan oder einem Freund? Nicht nur über sich die Realität zu fühlen kann riesigen Spaß machen. Wer sagt denn, dass wir nicht fliegen können? Im Traum sind wir doch alle schon mal geflogen. Da würden wir nie in Frage stellen, zu fliegen – im Traum ist alles möglich!

LOLA schenkt den Kindern die Möglichkeit an ihre Träume zu glauben...an die Zukunft...im Miteinander und Füreinander. Keine Angst vor Mut. Es gilt das Urvertrauen wieder zu wecken und das eigene Selbst zu ermutigen...einem anderen Kind beizustehen, wenn es in Not ist. Nicht gleich gegen Drachen zu kämpfen – einfach nur da zu sein – zu zuhören, in der Pause und Trost zu spenden. Es kann auch das kleine Angebot sein, morgen mal die Schulbrote zu tauschen und auf dem nach Hauseweg gemeinsam dann doch gegen Drachen zu kämpfen. Das wichtigste ist die Gabe des „MIT-  GEFÜHLS“. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein und mit Erfolg das Richtige zu tun.

 

Mit freundlichen Grüssen Nadja Engel

 

 

 

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