ALLE MENSCHEN SIND CLOWNS –  
ABER NICHT ALLE HABEN DEN MUT, ES ZU ZEIGEN

 

 

 

 

 

 

 

Ein Clown macht in erster Linie Spaß. Er unterhält die Leute und bringt sie zum Lachen, auch wenn ihm selbst manchmal nicht danach ist. Aber ein Clown versteht seine Arbeit als Vermittler zwischen den Welten. Zwischen Kindern und Eltern, Schülern und Lehrern, alten Menschen und Pflegern, Verzweifelten und Übermütigen... Wo die Sprache nicht mehr ausreicht, kann ein Clown die Grenzen des Unmöglichen sprengen und eine Traurigkeit am Rande des Alltags in ein Lächeln verzaubern. Ein Clown kann Autos auf offener Strasse anhalten, weinende Kinder trösten und zerstrittene Eltern in eine Umarmung verwickeln.

„Sie können sich denken, dass der Augenblick, in welchem man die Geburt einer Idee erlebt, zu den wunderbarsten unserer Arbeit gehört. Das Programm des Clowns liegt ja nicht fest, wie die Rolle eines Schauspielers. Er darf tun, was er will, und es steht ihm frei, wenn er will, jeden Tag etwas anderes zu tun. Die Hauptsache ist, dass das, was er tut einschlägt.“     
Clown Grock

Seit gut 12 Jahren arbeite ich als Clown, hauptsächlich mit Kindern, in Kindertagesstätten, auf Geburtstagen und vor allem habe ich viel mit Schülern in einer Grundschule gearbeitet. Clowns sind u. a. mittlerweile anerkannte „Ärzte“- in Krankenhäusern geben sie schwer kranken Menschen die Möglichkeit zum Lachen, um ein bisschen Zuversicht zu bekommen. Ich habe in der Schule meine Arbeit als Clown, hauptsächlich im sozialen Bereich, ausgebaut. Wenn Schüler, Eltern und Lehrer keine Möglichkeiten der Kommunikation mehr sahen, habe ich mit den spielerischen Mitteln der Clownerie erreicht, dass Kinder, die sich nicht mehr grüssen wollten, plötzlich zusammen jonglierten, eine Nummer aufgeführt haben und am Ende von Eltern und Lehrern mit Applaus und Lob honoriert wurden.
Gerade in Zeiten, wo es manch Einem so vorkommt, als sei das Lachen und die Freude von den Sorgen des Alltags erstickt, ist es um so wichtiger, die Menschen immer wieder zusammen zu führen und die Lebensfreude zu wecken. Ich habe neben der Clownerie auch eine Kindergeschichte geschrieben  (siehe LOLA- PROJEKT), die Hör- CD und das Buch sind fertig und natürlich spielen clowneske Situationen darin immer wieder eine Rolle. Neben der Arbeit mit den Kindern habe ich auch zwei kleine Filme gedreht: Clown TIMANI auf der Suche nach dem Glück, in „Glück auf“ und „Aus dem Leben einer Pappnase“
Ich möchte meine Leidenschaft für die Clownerie, die ich als Berufung empfinde, vor allem an Schulen ausbauen und mich als Clown u.a. auch auf der Strasse, in Krankenhäusern und Altersheimen - auf der Suche nach dem Glück -  auf den Weg machen. Die Welt braucht mehr Clowns! Miteinander Vorurteile abbauen – miteinander lachen – gemeinsam andere Wege entdecken und dann auch gehen.

Herzlich, Nadja Engel

 

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